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Aktuelle Zeit: 17.05.2012, 10:54

Alles rund um (HD)TV, 5.1-Sound und Co. - wie man das beste Spielerlebnis aus seiner Konsole holt.
Xenob1te
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Wie bei jedem Videospiel ist auch bei den bald erscheinenden Playstation Move-Titeln jegliche Eingabeverzögerung Gift in den Augen bzw. Händen aller Nutzer, doch anscheinend hat Sonys neuer Controller ein kleines Problem mit eben dieser: Wie auf der Seite Golem zu lesen ist, scheint die Playstation Move-Steuerung um einiges langsamer zu reagieren als man beim Unternehmen offiziell zugeben möchte.

Auf die Frage, wie präzise denn Move reagiere, antwortet Sony im offiziellen Playstation Blog:

"Die meisten Spiele haben eine Eingabeverzögerung von 22 Millisekunden mit Move. Genauso viel wie mit einem Dualshock-3-Controller".

Da die Daten bekanntlicher Weise via Bluetooth vom Move Controller an die Playstation 3 Konsole gesendet werden, scheinen diese 22 ms die ein realistischer Wert zu sein. Was Sony aber bei dieser Angabe nicht berücksichtigt, ist die Tatsache, dass die Verarbeitung von Daten in den jeweiligen Spielen für weitere Verzögerungen sorgt, da diese erst synchronisiert werden müssen – denn sowohl die PS3 und der Move-Controller als auch die Playstation Eye Kamera haben jeweils eine eigene „Uhr“ integriert.

Laut Messungen der Seite Golem sind je nach Spiel bis zu 330 Millisekunden Verzögerungszeit messbar, getestet wurde mit einem Samsung-UE40C8790-LED-TV mit deaktivierten Bildverbesserern. Sony hingegen empfiehlt in seinem Blog, etwaig vorhandene Spielmodi in HDTVs zu aktivieren, um die Verzögerung möglichst gering zu halten. Falls kein solcher Modus im TV-Gerät integriert ist, soll man zumindest alle Funktionen ausschalten, die eventuell zusätzliche Rechenzeit benötigen, etwa Rauschunterdrückung oder Bewegtbildglättung.

http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=89731

Liest sich ja nicht berauschend , naja , Sony halt :rofl: :shit: :ugly:
Frink

Moderator

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Ein Vergleichswert wäre interessant, denn so kann man es gar nicht einordnen ob bzw. wie viel langsamer die Verarbeitung im Vergleich zum normalen Controller oder anderen Eingabegeräten ist.

Und ansonsten: Abwarten, selber ausprobieren, urteilen. Denn Messwerte und Wahrnehmung sind 2 Paar Schuhe...
Barnetta
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Ach, im Internet gibt es inzwischen zig Berichte wo von kaum spürbarer Verzögeurng gesprochen wird, auch von bekannten Testseiten und verlässlichen Quellen.

auf 4Players gibt es Videos die den lag von Move mit Kintec vergleichen, dort hat Move eine durchschnittliche Verzögerung von ca. 150-200ms, Kintec 250 - 300.

Move funktioniert genau so gut wie die Wii+, laut vielen Meinungen sogar noch besser. Das Teil funktioniert also tadellos und macht Spass. Ich freue mich drauf, nächste Woche ist meine Wii leider Geschichte. :deal: :grins:
Ü30gaming
hab hier nen ca. 5 jahre alten metz-lcd-tv und einen sanyo plvz4 beamer. auf dem fernseher (bildverbesserer aus) liegt die verzögerung z.b. bei sports champions zwischen geschätzten 100-150 ms. man kann es schon sehen, macht sich aber beim spielen nicht bemerkbar. auf dem beamer kann ich zwischen meiner bewegung und der auf der leinwand keinerlei versatz mehr feststellen. also die angabe von 22 ms scheint zu stimmen, es liegt auf jeden fall weit unter 100 ms. man sollte mittlerweile wirklich extrem drauf achten was für ein TV-gerät man sich zum zocken anschafft, da es in punkto verzögerung das schwächste glied in der kette ist.
cHaOs667
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Ü30gaming hat geschrieben:...liegt die verzögerung z.b. bei sports champions zwischen geschätzten 100-150 ms. man kann es schon sehen, macht sich aber beim spielen nicht bemerkbar.

Ü30gaming hat geschrieben:....auf dem beamer kann ich zwischen meiner bewegung und der auf der leinwand keinerlei versatz mehr feststellen. also die angabe von 22 ms scheint zu stimmen, es liegt auf jeden fall weit unter 100 ms.

Das hast du wie bitte gemessen? Geschätzt? :lol:

Versteh mich nicht falsch aber z.B. bei Kinect fällt mir nach ein paar Minuten Kinect Adventures der lag auch nicht mehr auf weil man sich doch recht schnell dran gewöhnt (dennoch ist er da).
mindVex

Administrator

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Ich denke, das kommt auch auf die Spiele an, wie gut diese Latenz verschleiert wird. Die Guitar Hero-Reihe hat ja ebenso Latenzen drin, die aber so kaschiert werden, dass man sie als normaler Spieler nicht merkt.
Ü30gaming
@cHaOs667

zocke seit 10 jahren online, da lernt man auf jeden fall was der unterschied zwischen einem lag von 300 oder 30 ms bedeutet. 330 ms ist eine halbe ewigkeit für ein eingabegerät und eigentlich unakzeptabel.

ich hatte mit move schon ein paar tage auf dem fernseher gezockt, hatte mich schon dran gewöhnt und der test auf dem beamer war dann eine echte überraschung. werd es auch mal an meinem eizo monitor testen, der kann hdmi und dürfte eigentlich einen ähnlich guten effekt wie der beamer haben. wenn man sich wirklich für den technischen aspekt der eingabeverzögerung interessiert, kann ich nur jedem empfehlen sich mal irgendwie einen beamer zu borgen und es daran auszuprobieren.

dieser "test" von golem ist absolut nichts wert, die einzig fundierte aussage die sich aus deren versuchsanordnung ableiten läßt ist, dass der verwendete fernseher mit den verwendeten einstellungen ein sehr hohes inputlag hat. wie kann man denn nur auf die idee kommen, ohne jegliche vergleichs- und referenzgeräte einen technisch fundierten test auf die beine zu stellen??

falls ich mir irgendwann kinect für meine xbox hole werd ich das auch mal so testen. kann mir gut vorstellen, dass hier die werte auch nicht so dramatisch hoch sind wie in diversen internetquellen angegeben. klar ist, das hier eine leicht höhere latenz anliegen muß, da die sensorendaten komplett von der xbox verarbeitet werden müssen und nicht wie bei move, wo die autarken sensoren bereits daten abliefern die nur noch ausgewertet werden müssen.

@mindVex

tumble und sports champions tischtennis sind dafür gute testspiele, weil man hier direkt ein "abbild" des controllers im virtuellen raum hält und bewegt. gerade bei diesen beiden spielen kann nicht viel verschleiert werden, weil hier eine zeitnahe umsetzung der bewegungen eine grundbedingung darstellt.
cHaOs667
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Ü30gaming hat geschrieben:@cHaOs667

zocke seit 10 jahren online, da lernt man auf jeden fall was der unterschied zwischen einem lag von 300 oder 30 ms bedeutet. 330 ms ist eine halbe ewigkeit für ein eingabegerät und eigentlich unakzeptabel.

Jetzt fängt das wieder an :P

Du versuchst dem falschen die falschen Argumente aufzudrücken.
Ich war '96 auf meiner ersten (Amiga) "LAN", ich habe lange Jahre Q2 im Netz gezocke (auch im Clan) und ich weis auch wie anfällig der menschliche Kopf je nach erwartung usw. dafür ist.

Ich glaube es dir einfach nicht das du die Latenzen schätzen kannst. ;)
mindVex

Administrator

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Naja, ich denke, die Verzögerung in diesem Rahmen ist schon spürbar und mit ein bissl Erfahrung kann man das sicher schon in Relation zueinander setzen und mit einer Zahl benennen.
Ü30gaming
cHaOs667 hat geschrieben:Ich glaube es dir einfach nicht das du die Latenzen schätzen kannst.


darum gehts ja auch garnicht. was du glaubst ist mir auch völlig egal. schon allein gesunder menschenverstand sollte einen in die lage versetzen, zu erkennen das die testumgebung von golem keinerlei aussage treffen kann. das lcd-fernseher zwar am meisten verbreitet, aber nicht jedes modell auch zum zocken geeignet ist, dürfte auch schon seit jahren bekannt sein.

für einen fundierten test fehlen:

1. direktvergleiche zum dualshock controller (sony's behauptung von 22 ms steht im raum),
2. eine generelle feststellung der latenz vom testfernseher (als richtwert),
3. gegenüberstellungen zu ausgabegeräten anderer bauart wie z.b. analog- und plasmafernseher, beamer, computermonitor,

um sich letztendlich der realen verzögerungszeit der controller anzunähern.

du wirst zugeben müssen, dass du weißt wie sich der unterschied von latenzen in einem online shooter auswirkt. ob man bei 300 ms die maustaste betätigt und zusehen kann wie sich der schuss später löst oder ob man bei 30 ms eigentlich keine verzögerung bemerkt.
drölf
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Ü30gaming hat geschrieben:du wirst zugeben müssen, dass du weißt wie sich der unterschied von latenzen in einem online shooter auswirkt. ob man bei 300 ms die maustaste betätigt und zusehen kann wie sich der schuss später löst oder ob man bei 30 ms eigentlich keine verzögerung bemerkt.


das wird dir niemand absprechen.

eine latenz zielsicher auf 100 - 150ms schätzen können zu wollen entzieht dir allerdings im gegenzug jegliche glaubwürdigkeit. mit verlaub, aber niemand kann einen lag bereich in dem ausmaß korrekt "schätzen".
das weisst du eh auch selber.

völlig überraschend habe ich auch lange jahre shooter gespielt, und völlig überraschend stimme ich, wie schon eingangs erwähnt absolut zu, dass ein online shooter mit 300ms einfach keinen spaß mehr macht und ich vermute mal, dass wir uns einig sind, dass auch 30ms noch zu viel sind ;)

allerdings war mir nicht klar, dass es hier um shooter geht, und wenn du dich mal an verschiedensten anderen spielen orientierst sind 300ms keine seltenheit, sondern, leider standard. weils ganz einfach reicht.

ich weiss zu wenig über den golem test, und hab auch keinerlei interesse das zu ändern, um dazu noch meinen senf abzugeben, aber niemand schätzt 100-150ms latenz korrekt.

aber ja, das fuchtelzeugs sind wir eh *hoff* bald wieder los :)
Global Playa
hallo,

ich sitze ca. 4-5m von meinem TV weg und habe eine spürbare verzögerung und nach wenigen minuten ist der move controller nicht mehr richtig kalibiert, sondern seitlich verschoben. kamera steht unter dem TV.

weiß jemand rat?

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