Aktuelle Zeit: 21.05.2012, 10:48
| Exelus |
An dem Spiel ist nichts schlecht zu reden.
Denke mal das es vermehrt um den Multiplayer gehen wird wo scheinbar ja noch einige an Halo 3 hängen. Man kann aber auch versuchen aus einem Ferrari einen Fiat Punto zu machen |
| Der-Xbox-User |
Danke für den Tipp, das war wohl ein Flüchtigskeitsfehler. Ich persönlich mag die ganze Serie sehr, Halo Reach hat mich sogar richtig geflashed, von diesem Spiel bin ich begeistert ohne Ende. Aber auch an ODST und Halo 3 habe ich meine Freude. Ich könnte die Spiele auch gar nicht in eine Reihenfolge bringen, für mich stehen die alle auf einer Stufe. Okay, ODST ist nicht ganz ebenbürtig. Nur Halo 2 ist in meinen Augen ein Ausrutscher. Zwar ist es immer noch ein wirklich gutes Spiel, aber qualitativ einfach nicht ganz auf der Höhe der anderen Spiele. |
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| Alking |
Richtig, Halo Reach war ein würdiger Abschluss. Eigentlich hätte Halo 3 schon die Engine und die Inszenierung bieten müssen. Meiner Meinung nach ist es gut dass Bungie nun das Ruder abgegeben hat. Die Serie braucht eine komplett neue Grafikengine und auch spielerisch kann sich wieder einiges tun. An Reach war toll, dass Bungie endlich gelernt hat würdig zu inszenieren. Was man bei Halo 3 einfach nur versaut hat, hat man beim letzten Halo wirklich toll hinbekommen. Halo 4 wird uns glaube ich aus den Socken hauen. |
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| DREJ |
Halo 2 war absolut nicht schlecht, sie haben einfach einige neue Ideen gebracht, zb den Gebieter.
Was auch sehr wichtig war dass man sich in der Story auch gut in die Allianz hineinversetzen kann. DW war Halo 2 der düsterste Teil der ganzen Reihe, unheimlich, beklemmend einfach toll. Die ganzen Level (nicht alle) waren noch so schön riesig, und wenn man sich auf Legendär dahintergesetzt hat hat man nen gefüllten Tag gebraucht um n Level durchzuzocken. Generell is jeder Teil anders, und wiederum gleich. Jeder bringt was neues, und übernimmt die guten Elemente des Vorgängers. Meine Wertung: HaloCE > Halo2 > Halo3 > HaloR > ODST (Allerdings immer mit nem ganz knappen Abstand). Ich bin einfach so der Typ der den ersten Teil immer besser findet als den zweiten (also fast immer) is bei Filmen nicht anders. Hab aber jeden Teil bis zur Vergasung gezockt, und werd sie auch noch lange weiterzocken. Mal sehn was 343I uns da imm Sommer ankündigt. N Halo4 is es sicher mal noch nicht, ich rechne ja fest mit Remakes mal, HCE und vl noch H2. N Halo4 wird uns ganz sicher nicht aus den Socken haun, das eben nun nicht mehr Bungie ist, und die Jungs con 343I mal zeigen müssen was sie so Spieletechnich drauf haben. Finds echt traurig das es jetzt endgültig mit Halo vorbei is (von Bungies Steite). Ja klar Halo braucht mal ne Pause, aber wär schon geil gewesen dass ich die Jungs in 2, 3 Jahre noch an nen neun Teil machen. Mit ner neuen Konsolengeneration wär das scho fett geworden. Naja mal abwarten was 343I uns liefert. |
| Der-Xbox-User |
![]() Titel: Halo 2 Genre: First Person Shooter Release: 11.11.2004 Version: Dt. Version (uncut) Xbox Live: Ja Spieleranzahl: 1-4 Spieler, 1-16 (Systemlink, Online) 16:9: Ja Halo 2 war ohne Zweifel das meisterwartete Spiel für die alte Xbox. Auch ich hatte seit der Ankündigung jeden Informationsfetzen in mich aufgezogen, hatte Internet und Zeitschriften nach Preview-Berichten durchforstet und mit Begeisterung das erste E3-Video geschaut – immer und immer wieder. Wenig später folgte dann das erste Multiplayer-Video, welches eindrucksvoll zeigte, wie das Schadensmodell von Ghost und Warthog funktioniert und welche neuen Waffen es gibt. Unglaublich, wie jede Bewegung des Spielers auf der Leinwand von Begeisterungsstürmen des Publikums begleitet worden war – Halo war bereits damals ein Phänomen. Wo sind die ganzen Sachen, die man uns versprochen hat? Ach, die sind in Halo 3! Doch für mich impliziert Halo 2 vor allem eines: Es ist der Inbegriff der Videospiele-Preview-Lüge und es sorgte dafür, dass ich nie wieder ein Preview gelesen habe. Dabei schien alles so fantastisch: Das erste Lebenszeichen von Halo 2 habe ich (geschätzt im Jahre 2003) in der Gamepro erlebt, wo die Entwickler ausufernd über ihre Ideen sinnierten und ein langer Bericht, verpackt als Titelstory, dem Zocker das Spiel der Spiele versprach. So weiß ich noch ganz genau, dass die Entwickler von bahnbrechenden neuen Lichteffekten schwärmten, die es ermöglichen sollten, den Schatten eines jeden Objektes im Verhältnis zu jeder Lichtquelle in Echtzeit zu berechnen und, sollte das Objekt zum Beispiel durch die Druckwelle einer Explosion bewegt werden, so sollte auch der Schatten Frame für Frame korrekt wandern. Außerdem versprach man den Spielern damals eine Masse an neuen Fahrzeugen, wie einen Truppentransporter-Warthog oder ein Quad. Und dann, Ende 2004, kam Halo 2… Ich erinnere mich noch gut, dass ich von der Grafik damals wirklich begeistert war. Dabei ist der Einstieg wahrlich grandios inszeniert: Abwechselnd verfolgt der Spieler via Cutscenes das Schicksal des Gebieters, einem Eliten der Allianz, der die Zerstörung des Halo-Rings zuließ und dadurch in Ungnade gefallen ist, sowie des Master Chiefs, der die Erde erreicht, als diese gerade von der Allianz angegriffen wird. Bungie zeigte hier also erstmals die Allianz „aus der Nähe“, zeigte uns das Zusammenleben der verschiedenen Spezies, wie sie miteinander kommunizieren und welchem politischen System sie folgen. Wenn man die Grafik nicht sehen kann… Angesichts des wirklich epischen Einstiegs, der auf den ersten Blick tadellosen Grafik, die vor allem durch gigantische Lichteffekte punktet und der Dramatik der Geschichte dachte ich damals, in meiner Box rotiere das vollkommenste Spiel der Welt. Design und Optik, Sound und Soundtrack, alles wirkte wie aus einem Guss. Sogar die nur mittelmäßige deutsche Synchronisation konnte daran nicht rütteln. Doch Ermüdungserscheinungen stellten sich rasch ein…und halten bis heute an. Dabei begann alles so gut: Auf der Erde muss der Master Chief feststellen, dass auch die Allianz den blauen Planeten entdeckt hat und angreift. Zwar läuten die Aliens mit einer verhältnismäßig kleinen Flotte zum Angriff, doch auch die reicht dank überlegener Waffen- und Schildsysteme aus, um die Menschen gehörig in Bedrängnis zu bringen. So findet sich der Master Chief schnell auf einer orbitalen Verteidigungsbasis wieder, die droht, vom Feind geentert zu werden. Als die Cutscenes das erste Mal ins wirkliche Spiel übergehen, stellt der Spieler mit Erstaunen fest, dass die Grafik in den Videos tatsächlich Spielgrafik ist. Halo 2 sieht wirklich gigantisch aus und ordnet sich rein grafisch definitiv in die Top 20 aller Xbox-Spiele ein. Bungie trieb den schwarzen Kasten bis an die Grenzen des Machbaren und zaubert riesige Außenlevels, schöne Lichteffekte, dreidimensionale Texturen und Details en Masse auf den Schirm. Vor allem die Aliens sind sehr anschauend gestaltet worden. Leider zahlt das Spiel einen hohen Tribut für diese Optik: Zum einen trüben Framerate-Einbrüche den Spielfluss, zum anderen scheint Halo 2 die Mutter aller Pop Ups zu sein. In keinem anderen Spiel ploppt die Grafik so dreist und häufig viel zu spät auf, was mich jedes Mal aus der an sich epischen Atmosphäre wirft. Von solchen grafischen Fehlern sind die Zwischenszenen am stärksten betroffen, wo der Spieler teils weit länger als drei Sekunden auf einfarbige Flächen starrt, ehe diese sich mit Texturen füllen. Schade! Nun komme ich aber zur eingangs erwähnten Preview-Lüge, ein Phänomen, welches seine dunklen Schatten bereits über so viele Videospiele geworfen hat. Was ist dem Spieler in den vergangenen Jahrzehnten nicht alles schon versprochen worden? Im Falle Halo 2 frage ich mich ganz konkret: Wo sind denn all die Fahrzeuge, die man uns versprochen hat? Wo sind die dynamischen Schatteneffekte? Wo ist die Grafik, die uns der aller erste angeblich in Spielgrafik erschienene Trailer demonstrierte? Wahrlich lieferte Bungie ein gutes Spiel ab, doch Halo 2 blieb letztlich weit hinter dem zurück, was versprochen worden war. Wenn der Gejagte zum Jäger wird, wird der Jäger zum Gejagten… Zurück zum Spiel: Im ersten Level gilt es also, die orbitale Verteidigungsbasis gegen die Allianzbrut zu schützen. Steuerung und Gameplay gehen wie gewohnt von der Hand, wobei das Spielgeschehen an sich hektischer scheint als noch im Erstling. Schon im Einzelspieler habe ich ein ums andere Mal die Übersicht verloren, im Splitscreen macht sich der Mangel aber besonders bemerkbar. Da weiß ich vor lauter bunten Flächen, Lichteffekten und Aliens teils gar nicht mehr, was gerade passiert. Und genau das ist der Knackpunkt, der Halo 2 am Ende nicht an den Vorgänger heranreichen lässt. Das Gameplay ist einfach nicht so flüssig, nicht so feinabgestimmt, nicht so perfekt wie noch im Erstling. Versteht mich nicht falsch, Halo 2 ist weit davon entfernt, ein schlechter Shooter zu sein. Es ist nur nicht (mehr) perfekt. Daneben führte Bungie einige neue Allianzwesen ein, darunter die Drohnen, eine Art großer Käfer. Dadurch, dass diese Viecher fliegen können und ausschließlich in Massen auftauchen, stellen sie sich wirklich als sehr fordernde Gegner heraus. Doch auch die Brutes wissen zu gefallen. Desweiteren sind viele neue Details ins Spiel integriert worden. Schieße ich nun auf den Methantank eines Grunts, so fliegt dieser mit einer netten Explosion in die Luft und die Fahrzeuge lassen sich dank tollem Schadensmodell in alle Einzelteile zerlegen. Neben solchen Neuerungen ist die wohl tiefgreifenste Änderung des Spiels, dass sich die Handlung zeitweise gänzlich der Allianz verpflichtet und man dann als Gebieter durch die Landen streift. Dem einen mag das gefallen, dem anderen nicht. Ich konnte mich durchweg mit den Abschnitten der Aliens anfreunden, auch wenn diese in meinen Augen rein vom Umfang her Überhand nehmen und ich mich beim Zocken doch hin und wieder zum Master Chief zurückwünschte. Allerdings offenbaren die Allianz-Abschnitte ein großes Problem: Dadurch, dass man die Aliens nun in ihrem Denken und Handeln vorstellt und Gründe für ihre Taten liefert, nimmt man diesem Feind gleichzeitig dieses Mysteriöse, was meine Kumpels und mich im Erstling noch zu wilden Spekulationen und Diskussionen getrieben hatte. Vorbei ist auch das Gefühl, von einem stetig überlegenen und allwissenden Feind gejagt zu werden. Dafür werden die Aliens viel zu sehr vermenschlicht und mit Fortschreiten der Handlung habe ich mehr und mehr das Gefühl, dass es sich bei meinen Feinden eher um minderkompetentes Pak denn um Meister des Krieges handelt. Dass zerstört völlig diese Atmosphäre des „Auf-der-Flucht-sein-vor-einer-Übermacht“, was dem Vorgänger noch ein so einzigartiges und tiefgehendest Spielerlebnis bereitet hatte. Dazu trägt allerdings auch die KI bei, die in Halo 2 einen klaren Rückschritt macht. Zwar interagieren die Feinde meist auf einem hohen Niveau, doch oftmals treten grobe Schnitzer auf, die es so im Erstling nicht gegeben hat. Oft genug sieht mich das Alien nicht, obwohl ich einen Meter vor ihm stehe. Andere starren gegen Wände oder schießen gegen ihre eigenen Deckungen. Vielleicht sollte man beim nächsten Gears of War das Kettensägen-MG streichen…? Daneben trüben einige Designentscheidungen den Gesamteindruck des Spiels. Die Zukunftsvisionen von Bungie, was den Planeten Erde des Jahres 2552 betrifft, gehen mir lange nicht weit genug. Gerade die Fahrzeuge und die Gebäude unterscheiden sich kaum von dem, was es heute schon gibt. Daneben haben sich die Innenräume in Bezug zum ersten Teil kaum verbessert. Noch immer latsche ich durch die immer gleichen Gänge, noch immer sind die Raumschiffe der Allianz langweilig und trist. Doch der größte Schnitzer ist wahrlich der, dass Bungie einfach mal DIE Standardwaffe aus Halo komplett aus dem Spiel gestrichen hat. So sucht man das MA5B-Sturmgewehr vergeblich. Die mickrige Maschinenpistole soll wohl der Ersatz sein, doch den Spaß, der aufkam, wenn man sich mit dem Sturmgewehr und 60 Schuss durch eine Horde Grunts mähte, können selbst zwei gleichzeitig geführte „Uzis“ nicht wett machen. Apropros: Ab Halo 2 kann der Chief beidhändig Waffen führen. Cooles Feature, vor allem sehr gut umgesetzt. Dafür haben in Halo 2 die menschlichen Granaten bei weitem nicht mehr den Bums, den sie noch im Erstling hatten. Und der Cliffhanger am Ende des Spiels ist (war) die reinste Frechheit! Der Multiplayer rockt natürlich. Bungie hat hier ordentlich am Umfang geschraubt und präsentiert via Splitscreen, System Link oder Online (die beiden letztgenannten selbstredend ebenfalls mit Splitscreen-Möglichkeit) einen der spaßigsten Shooter-Multiplayer der Xbox-Geschichte. Ob Deathmatch, Capture the Flag oder sonst was, viele perfekt designte Maps garantieren Langzeitspaß. Keine Frage, dass es auch der Koop-Modus wieder ins Spiel geschafft hat. Einmal mehr kann man zusammen mit einem Kumpel die Story bestreiten. Leider trifft auf sämtliche Multiplayer-Modi, die man im Splitscreen zockt, jene Unübersichtlichkeit zu, die ich bereits angeprangert habe. Allzu oft verliert man dank der bunten Farben und dem hektischen Treiben auf dem Schirm einfach den Überblick, selbst bei einem großen Fernsehgerät. Außerdem scheint mir die Balance zwischen den verschiedenen Fahrzeugen und Waffen nicht mehr ganz so ausgeglichen wie im Vorgänger. Dafür punktet Halo 2 durch mehr Geschwindigkeit sowie zerstörbare Fahrzeuge und Objekte. Abschließend sei zum Multiplayer gesagt, dass der Koop-Modus wegen fehlender Übersicht nicht auf Augenhöhe mit Halo 1 liegt, ansonsten ist der Multiplayer im Vergleich zum Erstling ebenbürtig. FAZIT Die Negativpunkte überwiegen zwar in meiner Beschreibung, dennoch soll dieses Review nicht darüber hinwegtäuschen, dass Halo 2 ein sehr gutes Spiel ist. Der Einzelspieler-Modus besticht durch innovative Levels wie einer Raumstation im freien Fall oder einem zweiten Halo-Ring, durch eine tolle Inszenierung und natürlich durch einen Soundtrack, der unter die Haut geht. Auch im Multiplayer sucht man innerhalb der Xbox-Ära Spiele, die mit der Halo-Reihe konkurrieren können, mit der Lupe. Halo 2 ist nicht ganz das geworden, was es hätte werden können und in meinen Augen kommt es nicht an Halo 1 heran. Aber: Es ist ein verdammt gutes Spiel! |
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| neo X |
Das einzige Halo, das ich nicht durchgespielt habe. Und gleichzeitig auch das letzte von dem ich die Deutsche Version gekauft habe. Die unterirdische Synchronisation hat alles kaputt gemacht
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mindVex Administrator |
Halo 2 hatte ich "nur" einmal durchgespielt, mir war die Story einfach zu wirr. Aber mal ehrlich: welches Halo hat den storytechnisch bitte gekickt? Halo hat grandiose epische Momente, aber die Story und die Inszenierung der Dialoge war noch nie ein Markenzeichen der Halo-Reihe.
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| zaziki78 |
Fragst einfach mich, ich mochte die Story
Einige Cutscenes jener sind auch heute noch mit Gänsehaut-Potential versehen. War wirklich genial damals - wobei das in Halo 3 dann erst voll zum tragen kam. Story stimmte immer, jedoch war passende Inszenierung vorher noch nicht wirklich eine Stärke unserer geliebten Computerspiele. An den Xbox-User: Tja. Ich habe fast schon einen Vorteil gegenüber anderen Fans. Da ich erst zu Halo 3 voll eingestiegen bin, wurde ich von keinem Halo enttäuscht. Jedes war größer, besser, schöner als die Vorgänger (welche ich natürlich trotzdem genossen habe). Seltsamerweise scheinen es besonders die Halo-Fans der ersten Stunde schwer zu haben, ihre Erwartungen zu zügeln. Ist man von jenen umgeben, so meint man manchmal, jedes Halo nach Halo 1 (oder meistens 2) wäre schlecht - weil es doch nicht der wiederkehrende Messias geworden ist. Ich schweife ab... Halo 2 war für mich das abwechlungsreichste Halo - was die Level angeht. Auch der Witz war noch am meisten gegeben und die Gegner waren alle vorhanden. Ansonsten war, wie gesagt, die Präsentation noch nicht so weit, als das es mein Liebling hätte werden können... bzw. hatte ich mich eben schon an Halo 3´s Grafikpracht gewöhnt. Auch der Cliffhanger musste mich dadurch nicht stören Freue mich auf weitere Texte! |
| Johnson |
Ich finde die Story war die stärkste Seite von H2. Die interessante tiefere Charakterisierung der Covenant war das einzige Element, das meine Erwartungen an den Nachfolger des besten Egoshooters den ich bis dahin gespielt hatte übertreffen konnte. Alles andere, Gameplay, Grafik, Waffen, Gegner (Urks, Brutes!) war entweder sehr strange oder unbeeindruckend. Vor allem die matschige Levelgrafik, verbunden mit dem kleinen Field-of-View haben mir damals sehr den Spass verdorben.
Aber online wars sehr cool. Hab damals noch über XBConnect gezockt. Good times. Für mich ist H1 die Offenbarung, da passte einfach alles, H2 hatte nen tollen MP (und die geilste Marketingkampagne aller Zeiten!), H3 war sehr enttäuschend, ODST war unglaublich gut, und kam das erste mal wieder an H1 ran, und Reach ist rein qualitativ das "beste" Halo, ist aber schlicht überflüssig im Gesamtzusammenhang. Also, alle Halos haben ihre guten und weniger guten Seiten, meine Darlings sind aber nach wie vor H1 und ODST. Bei beiden merkt man, dass ein kleines Team mit begrenzten Ressourcen das beste aus den zur Verfügung stehenden Mitteln gemacht hat. |
| Der-Xbox-User |
![]() Titel: Tao Feng: Fist of the Lotus Genre: Beat'em Up Release: 09.05.2003 Version: Dt. Version (uncut) Xbox Live: Nein Spieleranzahl: 1-2 Spieler 16:9: Nein Tao Feng: Fist of the Lotus stammt noch aus einer Zeit, als Microsoft versuchte, möglichst viele neue Franchises zu etablieren, statt sich auf ewig währende Fortsetzungen bekannter Marken zu konzentrieren. Aus dieser Zeit stammen einige großartige Titel, doch auch wenige Fehlgriffe, die nicht weitergeführt wurden. Tao Feng sollte anno dazumal der neue Stern am Beat'em Up-Himmel werden. Warum heute kaum noch jemand dieses Spiel kennt? Na, warum wohl... Ein Spiel für Runaways Die Konkurrenz in diesem Genre war 2003 mit Titeln wie Dead or Alive 3 und Mortal Kombat sehr stark. Demzufolge musste sich ein neues Beat'em Up einiges einfallen lassen, um bestehen zu können. Tao Feng: Fist of the Lotus setzt da vor allem auf die Präsentation, den Gewaltgrad sowie die Möglichkeit, dem Gegner Verletzungen zufügen zu können, die wirklich die Kampfkraft beeinflussen. Außerdem wollten die Entwickler durch ellenlange und zerstörerische Kombos, die mühsam erlernt werden müssen, vor allem fortgeschrittene Kampfsportspieler ansprechen, die mit zum Beispiel Dead or Alive 3 unterfordert waren. Warum es Tao Feng trotzdem nicht aus der Mittelmäßigkeit schafft, hat mehrere Gründe. Mit John Tobias hatten sich die Macher gar einen der Mortal Kombat-Erfinder ins Boot geholt. Vielleicht ist es auf seinem Mist gewachsen, dass das Spiel wirklich brutal geworden ist. Ein Kampf bei Tao Feng dauert deutlich länger als bei den üblichen Genrevertretern. Da ist man schon mal mit gut fünf Minuten plus dabei. Im Laufe des Kampfes dreschen die Charaktere natürlich ordentlich aufeinander ein und lassen verheerende Kombos vom Stapel. Jede erfolgreiche Attacke fügt dem Gegner sichtbare Verletzungen zu, die allerdings rein der Optik dienen. Doch diese, ich nenne es mal Schadensmodelle, sehen wirklich sehr ansehnlich aus. So sieht man nach einem Kampf meistens beiden Kontrahenten an, was sie gerade durchgemacht haben. Die Kleidung ist zerrissen, blaue Flecken, Kratzer und Schürfwunden bedecken den ganzen Körper. Dabei präsentiert sich Tao Feng in einem grafisch sehr hübschen Gewand. Vor allem die Charaktere strotzen vor Details, aber auch die Umgebung kann sich sehen lassen. Das Gesamtbild steht der Grafikbombe und Genrekonkurrent Dead or Alive 3 in nicht allzu viel nach. Außerdem lassen sich bei Tao Feng große Teile der Levels zerstören, was wirklich gut aussieht. Geldautomaten zerbersten, wenn eine Figur dagegen gedonnert wird und Fliesen splittern, wenn einer der Kämpfer zu Boden geht. Das Ganze ist tatsächlich sehr beeindruckend und sorgt für gute Stimmung, leider verschwinden diverse Zerstörungen wie von selbst teils mitten im Kampf. Ab und zu taucht zudem Tearing auf, was negativ ins Bild fällt. Reizende Knaben Leider is not everything gold, what shines. Besser kann man es für Tao Feng nicht ausdrücken. Denn hinter der grafischen Pracht und all den Effekten verbirgt sich ein unausgegorener Actioner, der es Einsteigern unnötig schwer macht und Genreprofis eben auch nicht überzeugen kann. Dazu tragen vor allem die vielen kleinen Designfehler bei, die Tao Feng am Ende in den Abgrund reißen. So ist es mir unverständlich, wieso man sich dazu entschied, das Blocken auf die Richtungstaste entgegengesetzt des Gegners zu legen. Da sich der Bildschirm gerne mal spontan um 180 Grad dreht, rennt man so öfters mal auf den Gegner zu, statt zu blocken, was mich bereits einige Siege gekostet hat. Die Liste an Kombos für jeden Charakter ist zwar lang und einige der Kombinationen sind wahrlich ellenlang, doch in der Praxis erweisen sich die Kombos als fast nicht durchführbar. Die Feinabstimmung und das Timing der einzelnen Befehle sind derart sensibel geraten, dass eine Kombo eher durch Zufall zustande kommt denn durch gezielten Einsatz. Außerdem wirkt das ganze Kampfgeschehen abgehackt. Die Figuren bewegen sich sehr unnatürlich und fliegen, wenn sie geworfen oder geschlagen werden, zum Trotze aller physikalischen Gesetze sehr kurios gegen die Wände. Daneben präsentiert sich die Handlung als vollkommen banal und uninteressant. Im Kern geht es darum, dass sich zwei Clans des fiktiven Staates Metro-China bekriegen. Der erwählte Kämpfer soll dann die Bruchstücke eines Rätsels finden, mit dem man den Standort von irgendeinem anderen Dings, welches ewige Jugend verspricht, finden soll. Das rätseln nimmt einem aber der Meister ab. Man selbst muss nur die Typen verprügeln, wobei ein Sprecher vor jedem Kampf auf die persönliche Beziehung der beiden Kämpfer eingeht. Solche Sprüche sind dermaßen geschwollen und behindert, dass sie richtige Aggressionen verursachen (vielleicht ja genau das Richtige für den Kampf?). Jedenfalls haben sie nicht im Ansatz irgendetwas mit guten Texten zu tun und man kann sie in den meisten Fällen nicht mal wegdrücken! Hier Mal ein Beispiel, weil ich die Hirnrissigkeit anders gar nicht beschreiben kann: „Fiery Pheonix, ein reizender junger Knabe, wie er dir gefallen könnte, nehme ich an? Tue das Notwendige, aber am Ende musst du als Sieger hervorgehen. Besiege deine Begierden und bring ihm eine Niederlage bei.“ Originalzitat aus dem Spiel Auch die ständigen Ansagen, dass die Gliedmaßen eines Kontrahenten verletzt sind, nerven einfach nur. Locker 30 Mal und öfter bekommt man während eines Kampfes den Satz „Achtung: Gliedmaßenverletzung“ zu hören und dabei haben jene Verletzungen kaum einen Effekt. Erstens ist es echt schlecht, dass das Spiel auf der Verpackungsrückseite mit „in Echtzeit berechneten Verletzungen“ wirbt und zweitens ist es noch viel schlechter, dass es im Spiel nur zwei verschiedene Arten von Verletzungen gibt; nämlich Arm- und Beinverletzungen. Solche Verletzungen verringern zwar den Schaden des Kämpfers, doch weiter haben sie keinen Effekt. Außerdem passieren jene Verletzungen vollkommen nach dem Zufallsprinzip. Es kann also passieren, dass ich jemandem einen Armhebel verpasse und er sich daraufhin das Bein verletzt. Gibt’s was auf die Ohren? Nein, nicht wirklich. Die Musik verdient höchstens das Attribut „uninteressant“ und sägt mit der Zeit an den Nerven, viele Soundeffekte wirken billig und veraltet. Doch am Ende ist das größte Manko die Motivation. Tao Feng macht einfach nach wenigen Stunden schon keinen Spaß mehr. Zum einen gibt es außer einer Arena und einem Charakter nichts weiter freizuschalten, zum anderen ist der Schwierigkeitsgrad dermaßen hoch angesetzt, dass man, sofern man keine Lust hat, dieses Spiel zu studieren, dass Ende sowieso niemals sehen wird. Selbst auf der aller leichtesten Stufe sind einige der Gegner einfach unschaffbar schwer. Und das bei acht verschiedenen Schwierigkeitsstufen! FAZIT Wer bereits sämtlche Beat’em Ups durch und noch immer nicht genug von dem Genre hat, der kann einen Blick riskieren. Für alle anderen gibt es deutlich bessere Alternativen. Aber wo wir vorhin schon beim Thema „Microsoft versuchte neue Marken zu etablieren“ waren, wo bleiben eigentlich die Fortsetzungen zu Brute Force und Rallisport Challenge? ![]() |
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| neo X |
...und Mechassault, Crimson Skies und Conker
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Michael Moore News-Meisterposter |
Nach dem untergang des Sega Dreamcast kam die Rache!
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| Johnson |
Ich hab mir etwas Trash fürs Wochenende gekauft...
![]() Enter the Matrix für 5€. Argh. So ein... Spiel! Erstmal ein paar positive Sachen: Die Prügeleien und Slomo Effekte sind überraschend solide und cool. Es kommt durchaus Matrix Feeling auf bei den Kämpfen. Das liegt vor allem an den autentischen Soundeffekten. Die realen Filmsequenzen erwecken auch den Eindruck, als wäre diese Filmversoftung damals etwas "ernster" genommen worden. Sehr cool ist, dass man in einem seperaten Minispiel die Matrix (bzw. seinen Spielstand) "hacken" kann. Man wühlt sich durch eine Art Dos-Oberfläche (mit einer virtuellen Tastatur, wie auf Konsolen üblich... an die alte Xbox konnte man ja noch keine Tastatur anschliessen urks) und kann allerlei Concept Arts, Cheats, und Storyfetzen finden. Finde ich eine Super Idee, absolut passend zum Matrix Setting. So habe ich mir z.b. unendlich Bullettime erhackt, was das Spiel ca. 100% cooler macht. Man kann das Spiel offenbar mit zwei Charakteren durchspielen, und bestreitet jeweils unterschiedliche Missionen. Man hört oft davon, was der andere gerade krasses erlebt hat. Ich bin allerdings noch am Anfang des ersten Durchgangs, also keine Garantie dass das stimmt. Nun zu den schlechten Seiten: Die Grafik ist ein eckiger Matschhaufen. Die Charaktermodelle und Animationen sind durchaus schick, aber die Umgebung bewegt sich auf N64 Niveau. Darüber hinaus ist das Spiel super dunkel und kontrastarm. Die grauenhaften Fahrszenen sind eine echte Frechheit. Eine Steuerung, die Deadly Premonition wie Gran Turismo aussehen lässt. Zeitlimits von einigen Sekunden, die keine Fahrfehler erlauben. Grafik, die nach Genfer Konventionen verboten sein sollte. Ohne Zweifel das mieseste, was ich je gezockt habe. Die Steuerung ist ein Scherz. Ratet mal, mit welchem Knopf geschossen wird? In einem krassen Action-Baller-Spektakel wie Matrix? Nee nicht mit dem rechten Trigger. Auch nicht mit dem linken. Oder mit A. Nein, mit dem Schwarzen Knopf! Ja genau, dieser kleine, eingelassene Miniknopf rechts unter den Facebuttons. The Fuck? ![]() Aber das ist noch nicht alles! Der rechte Stick wird nicht etwa zur Kamerakontrolle genutzt (die gibt es nicht), sondern dient als "Knopf" um in die Egoperspektive zu schalten. Jede Richtung bewirkt das gleiche, was den Stick effektiv zu einem komplizierten Schalter macht. Befindet man sich dann im Egomodus, kann man sich nicht mit dem rechten Stick umsehen, das übernimmt dann wiederum der linke Stick. Madness! Mal ein übliches Beispiel für einen Move: Jeder kennt doch diesen Radschlag auf einer Hand, den Neo zwischen den Säulen schlägt, und währenddessen mit ner Knarre die Gegner beschiesst. Das kann man auch im Spiel, man muss nur folgendes gleichzeitig drücken: Linker Trigger, Rechter Trigger, Linker Stick zur Seite, A und den Schwarzen Knopf. WHAT. THE. ****. ![]() Zum Schluss bleibt zu sagen: Bei diesem Spiel wünschte ich mir, es würde heute nochmal geremaked. Man erkennt hier und da echt Ambitionen, Spiel und Film endlich mal würdig zu verheiraten. Das Konzept einer Parallelstory, mit neuen Filmsequenzen, und das authentische Gekloppe — so soll ein Spiel zum Film sein. Aber die hässliche Grafik, lächerliche Steuerung, verworrene Level... alter das Spiel macht es einem echt schwer, es zu mögen! Das ganze fühlt sich sehr nach guten Vorsätzen, schlecht umgesetzt an. Man spürt den Fluch der kurzen Entwicklungszeit von Lizenzspielen, und idiotische Designentscheidungen geben dem Ganzen dann den Rest. Ich kann dem ganzen einen gewissen Reiz nicht absprechen, und 5€ ist es der Spass für ein Trash-Wochenende wohl wert. Aber im Grunde tut das Spiel genauso weh, wie Teil 2 & 3 von Matrix. Manche Teilstücke sind ganz cool, aber im Großen und Ganzen ist es eigentlich eine ziemliche Qual. |
| Maze |
für 5.- zuviel Nervtötendes dabei, aber danke für deinen Bericht. Ich mag mich erinnern, dass ich damals als Matrix-Fan (auch "damals") ziemlich heiss auf das Game war. Nach einem Anzock beim Kollegen war ich jedoch geläutert und spielte aus Frust (und Lust) Max Payne 1&2 nochmal durch.
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| Johnson |
Also allein für das Chateau des Merowingers Level lohnt sich das Spiel!
Das rockt mal total! Das Level haben die auf jeden Fall so als Vorzeigedemo gebaut, da haben die definitiv die meiste Arbeit reingesteckt. Und was im Film mir die Kotze im Hals hat aufsteigen lassen, Vampire in einem Schlösschen bekämpfen, passt aus irgendwelchen Gründen supergeil in das Videospiel. Vermutlich weil Spiele nicht den gleichen Realitätsanspruch (man verzeihe mir diesen Ausdruck im Zusammenhang mit Matrix) haben wie Filme. Max Payne ist sicher solider, aber ich mag einfach Matrix 1 total gern ^^ In meinem Blog hab ich noch ein paar unglaublich lustige Screenshots eingebunden: http://visuwyg.org/index.php?show=journal&post=39 |
| Der-Xbox-User |
Wer verpestet denn hier meinen Thread mit seinen geistigen Ausdünstigen??
Gutes Review, auch wenn ich finde, dass du etwas durcheinander schreibst. Das Spiel wollt ich eigentlich auch immer mal zocken. Denn Path of Neo hatte mir trotz schlechter Wertungen auch recht gut gefallen... |
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| Johnson |
Ja das sollte kein wirkliches "Review" sein, ich schreibe nur immer ganz gerne meine Gedanken über Spiele, die mich grad beschäftigen, und ich dachte mir, in diesem "Xbox-Thread" ist noch die Chance am größten, ein interessiertes Publikum zu erreichen.
Path of Neo hatte ich auch überlegt, aber das kostete noch 10€, da war ich vorsichtig. |
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